International Automotive Workers Coordination

Lernen aus dem Niedergang von Detroit – Wir stehen auf für unsere Zukunft

8. August 2026: Korrespondenz: Die Regierung und Autokonzerne reden von Kosten senken und betreiben einen Generalangriff auf die Arbeiter und Ingenieure und die Jugend. Kennzeichnend für den staatsmonopolistischen Kapitalismus sind aufgeblähte Staatshaushalte und Spekulation. Die Arroganz der Automanager mit ihrer Weltmarkt beherrschenden Stellung führte zum Glauben sie könne weiter auch bei der Umstellung auf E-Autos weiter ausgebaut werden.

Südafrika: Automobilarbeiter setzen harten Kampf fort

6. August 2026: Dokumentiert aus rf-news.de: Seit sechs Wochen streiken die rund 350 Arbeiter des BAIC-Montagewerk in der Sonderwirtschaftszone Coega. Sie kämpfen gegen die Hungerlöhne, die ihnen von einem mit dem chinesischen Staat verbundenen Automobilhersteller auferlegt werden. Nach einer Massenentlassung Mitte 2025, die als Umstellung auf neue Modelle getarnt wurde, wurden sie gezwungen, neue Verträge zu unterzeichnen. Ihre Löhne sanken dadurch auf einen Bruchteil des Branchenstandards: 48 Rand pro Stunde gegenüber 121 Rand, die anderswo für Einstiegsjobs gezahlt werden, 84 Rand gegenüber 163 Rand für Lackierer, 48 Rand gegenüber 180 Rand für Schweißer. BAIC rechtfertigt sich damit, dass der nationale Mindestlohn von 30,22 Rand eingehalten würde.

Solidaritätserklärung der FESIM-CGT Spanien gegen den Generalangriff auf die Automobilarbeiter.

29. Juli 2026: Mit dem Video über Instagram erhielten wir über die VW-Konzernkoordinierung eine Solidaritätserklärung von Koordinatoren der Gewerkschaft FESIM (Automobil und Metall) aus Spanien. Das Video wird bei Aufruf automatisch in deutsch übersetzt. Sie sprechen sich dagegen aus, Betriebe in Waffenproduktionsstätten zu verwandeln, fordern die 30 Stundenwoche und würdige Arbeitsbedingungen.

Fest der Arbeiter-Soliarität in Köln

Circa 30 Kolleginnen Kollegen von Ford, Familienangehörige, darunter einige Kinder, Freundin und Freunde kamen am 14. Juli im Naturfreundehaus Köln-Kalk zu einem fröhlichen Fest der Solidarität mit den kämpfenden Automobilarbeitern zusammen Ein vielseitiges und leckeres Buffet hatten die Teilnehmer mitgebracht. Ebenso eine fröhliche und kämpferische Stimmung.

Solidaritätserklärung an die VW und Mercedes Kolleginnen und Kollegen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Generalangriff der Automobilkonzerne geht weiter! Hier bei Ford wurden bereits massenhaft Arbeitsplätze vernichtet und sollen jetzt noch mal ca. 500 Arbeitsplätze bis 2027 vernichtet werden. Bei unserem 24h Streik im Mai 2025 haben wir viel Solidarität bekommen und auch wir sind mit eurem Kampf solidarisch!

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