International Automotive Workers Coordination

Solidaritätsaufruf für die Arbeiter*innen in Bolivien

5. Juni 2026: Genossinnen und Genossen! Im Namen der Kommunikationsteams und der Führung der COB in Bolivien sowie der CSP-Conlutas in Brasilien rufen wir euch dazu auf, euch einer Kampffront und der internationalistischen Solidarität anzuschließen. Bolivien erlebt entscheidende Stunden der Arbeiter- und Volksrebellion; daher ist die aktive Solidarität der lateinamerikanischen und weltweiten Avantgarde eine dringende politische Notwendigkeit, um die Medienblockade zu durchbrechen und den Kampf auf den Straßen zu stärken.

Nein zur Werksschließung von Audi in Neckarsulm - Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!

4. Juni 2026: VW-Vorstand Oliver Blume nahm bei der letzten Aufsichtsratssitzung bereits die Schließung von vier Werken in Deutschland ins Visier. Die VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau, sowie das Audi-Werk in Neckarsulm wurden angeführt. Jetzt verdichten sich die Zeichen, dass die Werksschließung bei Audi in Neckarsulm umgesetzt werden soll. Ende Juni werden die letzten 150 von zeitweise über 1600 Leiharbeiter raus gesetzt. Für die noch über 15 000 Beschäftigten steht jetzt die Anforderung sich in Stellung zu bringen und den Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz zu führen. Das erfordert den Einsatz der vollen gewerkschaftlichen Kampfkraft und gegebenenfalls einen selbständigen Streik. Die Konzernzeitung "Vorwärtsgang" erschien dazu am 3. Juni 2026. Wir dokumentieren die Extraausgabe des "Vorwärtsgang" für Audi Neckarsulm. Organisiert konzernweit und international die Solidarität gegen die Werksschließungen und den Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!

„Nein zur Kriegswirtschaft! Wir geben unsere Kinder nicht für eure Kriege!“

Diese Losung beschlossen 200 IG Metall-Vertrauensleute bei Ford Köln einmütig in einer wegweisenden Resolution am 20. Januar 2026. Ermutigt von dieser Initiative riefen in Düsseldorf das Kulturhaus zakk, die Bewegung „Mission verweigern!“, sowie die Düsseldorfer Trägergruppe „Automobilarbeiter and Friends“ der internationalen Automobilarbeiterkonferenz zu einer Veranstaltung.

Nein zur Kriegswirtschaft - an jedem Tag!

Es ist genau richtig, dass wir den 8. Mai und den Sieg des damaligen Sozialismus über den Hitler-Faschismus mit einer Demonstration in Essen würdigen, und uns auf die Zukunft einstellen. Wir wollen keine Kriegswirtschaft. Wir sind Automobilarbeiterinnen und Automobilarbeiter und Freunde der internationalen Automobilarbeiterkonferenz.

Internationaler Infobrief Stellantis Nr. 33 – Mai 2026

9. Mai 2026: Von der Konzernkoordinierung Stellantis in der IAC: Liebe Kolleginnen und Kollegen, der internationale Aktionstag am 24. März war ein erster Schritt zum gemeinsamen konzernweiten Kampf um unsere Rechte. Wir hatten im April bereits berichtet. In mehreren Werken beteiligten sich Kolleginnen und Kollegen aktiv, unterschrieben unsere Forderungen und suchten den Austausch. In Bochum versammelten sich 100 Kolleginnen und Kollegen während der Arbeitszeit. Am 1. Mai haben Kollegen z.B. in Eisenach (Deutschland) das Transparent des Aktionstags in der Demonstration getragen.

Der Solidaritätskreis gegen Entlassungen und Abmahnungen bei VW Hannover berichtet:

28. April 2026: Hannover: Solidaritätskreis gegen Entlassungen und Abmahnungen bei VW: Kollegen des VW-Werks Hannover wie auch der anderen Werke sind besorgt über den Erhalt und die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Der VW-Vorstand hat aktuell in Zusammenarbeit mit Beratern der Boston Consulting Group eine Bestandsaufnahme des VW-Konzerns vorgenommen. Dabei gehen sie von Überkapazitäten in der Produktion aus. „In den Unterlagen an die 20 Aufsichtsräte sollen vier Werke aufgelistet worden sein, die als besonders kostenintensiv gelten: Die Werke in Emden und Zwickau, das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und die Audi-Fabrik in Neckarsulm.“( Hannoversche Allgemeine Zeitung; 29.4.2026) Auch wenn in dem Papier wohl nicht explizit von Werksschließungen die Rede ist, steht die Zukunft dieser Werke auf dem Spiel.

Gegen prekäre Arbeit - Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich - Nieder mit Faschismus und imperialistischen Kriegen

23. April 2026: Aufruf der Internationalen Koordinierungsgruppe (ICOG) zum 1. Mai 2026: Im Nahen Osten hat sich die Gefahr eines Weltbrands nach dem imperialistischen Angriff der USA und Israel auf den Iran und Libanon enorm verschärft. Unvermindert geht der Krieg Russlands gegen die Ukraine weiter. Weltweit führt die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Arbeiter und ihre Familien durch Preiserhöhungen, wie bei Gas, Benzin oder Diesel, zu einer enormen Belastung. Während sich Milliardäre wie Elon Musk immer mehr bereichern, kämpfen hunderte Millionen weltweit um ihre Existenz.

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