International Automotive Workers Coordination

Mercedes-Benz Bremen: Arbeitsniederlegung Hitzefrei

26. Juni 2026: IG-Metall-Vertrauensleute und Betriebsräte der Halle 9 rufen zu Hitzefrei auf. Das nicht nur wegen der überhöhten Temperaturen, sondern angesichts der Forderungen des Vorstands: Länger arbeiten und Kürzung der Löhne. Die Regierung will uns bis 70 Jahren arbeiten lassen und diskutiert massive Kürzungen im Bereich Gesundheit, Bildung und Rente. Nicht mit uns!

Jetzt reichts's! Resolution einer Pausenversammlung bei Mercedes Düsseldorf

26. Juni 2026: Korrespondenz von IAC Automobilarbeiter and Friends Düsseldorf: Heute um 11 Uhr wurde eine Email vom Vorstand der Mercedes-Benz AG an alle Beschäftigten versendet. Sie leutet einen Generalangriff ein, mit der Ankündigung eine Tarifliche Sonderzahlung im Juli auszusetzen. Außerdem wurde angekündigt alles auf den Prüfstand zu stellen, d.h. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, sowie die 35h Woche zur Dispositionen zu stellen. In einem Bereich des Rohbau wurde direkt eine Pausenversammlung von IGM Vertrauensleuten einberufen und eine Erklärung verabschiedet.

Unser Kollege Erwin Dietrich ist plötzlich verstorben

14. Juni 2026: Deutsche Koordinierungsgruppe der IAC: Wir sind tief betroffen über den plötzlichen Tod unseres Freundes, Kollegen und langjährigen Aktivisten der Internationalen Automobilarbeiterkoordination Erwin Dietrich. Er starb plötzlich durch einen Schwächeanfall auf einer Motorradtour. Wir trauern mit seiner Frau und seiner Familie.

Solidaritätsaufruf für die Arbeiter*innen in Bolivien

5. Juni 2026: Genossinnen und Genossen! Im Namen der Kommunikationsteams und der Führung der COB in Bolivien sowie der CSP-Conlutas in Brasilien rufen wir euch dazu auf, euch einer Kampffront und der internationalistischen Solidarität anzuschließen. Bolivien erlebt entscheidende Stunden der Arbeiter- und Volksrebellion; daher ist die aktive Solidarität der lateinamerikanischen und weltweiten Avantgarde eine dringende politische Notwendigkeit, um die Medienblockade zu durchbrechen und den Kampf auf den Straßen zu stärken.

Nein zur Werksschließung von Audi in Neckarsulm - Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!

4. Juni 2026: VW-Vorstand Oliver Blume nahm bei der letzten Aufsichtsratssitzung bereits die Schließung von vier Werken in Deutschland ins Visier. Die VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau, sowie das Audi-Werk in Neckarsulm wurden angeführt. Jetzt verdichten sich die Zeichen, dass die Werksschließung bei Audi in Neckarsulm umgesetzt werden soll. Ende Juni werden die letzten 150 von zeitweise über 1600 Leiharbeiter raus gesetzt. Für die noch über 15 000 Beschäftigten steht jetzt die Anforderung sich in Stellung zu bringen und den Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz zu führen. Das erfordert den Einsatz der vollen gewerkschaftlichen Kampfkraft und gegebenenfalls einen selbständigen Streik. Die Konzernzeitung "Vorwärtsgang" erschien dazu am 3. Juni 2026. Wir dokumentieren die Extraausgabe des "Vorwärtsgang" für Audi Neckarsulm. Organisiert konzernweit und international die Solidarität gegen die Werksschließungen und den Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!

„Nein zur Kriegswirtschaft! Wir geben unsere Kinder nicht für eure Kriege!“

Diese Losung beschlossen 200 IG Metall-Vertrauensleute bei Ford Köln einmütig in einer wegweisenden Resolution am 20. Januar 2026. Ermutigt von dieser Initiative riefen in Düsseldorf das Kulturhaus zakk, die Bewegung „Mission verweigern!“, sowie die Düsseldorfer Trägergruppe „Automobilarbeiter and Friends“ der internationalen Automobilarbeiterkonferenz zu einer Veranstaltung.

Nein zur Kriegswirtschaft - an jedem Tag!

Es ist genau richtig, dass wir den 8. Mai und den Sieg des damaligen Sozialismus über den Hitler-Faschismus mit einer Demonstration in Essen würdigen, und uns auf die Zukunft einstellen. Wir wollen keine Kriegswirtschaft. Wir sind Automobilarbeiterinnen und Automobilarbeiter und Freunde der internationalen Automobilarbeiterkonferenz.

Internationaler Infobrief Stellantis Nr. 33 – Mai 2026

9. Mai 2026: Von der Konzernkoordinierung Stellantis in der IAC: Liebe Kolleginnen und Kollegen, der internationale Aktionstag am 24. März war ein erster Schritt zum gemeinsamen konzernweiten Kampf um unsere Rechte. Wir hatten im April bereits berichtet. In mehreren Werken beteiligten sich Kolleginnen und Kollegen aktiv, unterschrieben unsere Forderungen und suchten den Austausch. In Bochum versammelten sich 100 Kolleginnen und Kollegen während der Arbeitszeit. Am 1. Mai haben Kollegen z.B. in Eisenach (Deutschland) das Transparent des Aktionstags in der Demonstration getragen.

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