International Automotive Workers Coordination

INTERNATIONALE SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG DER METALLARBEITER_INNEN DER CSP-CONLUTAS AN DIE AUTOMOBILARBEITER_INNEN EUROPAS

Die in der CSP-Conlutas (Zentrale der Gewerkschafts- und Volksbewegung) organisierten Metaller_innen bekunden ihre volle und uneingeschränkte Klassensolidarität mit den Beschäftigten von Volkswagen, Audi, Mercedes, MAN, Porsche und der gesamten europäischen Automobilindustrie. Wir stehen an der Seite der Arbeiter_innen, die heute mit Massenentlassungen, Plänen zur Werksschließung und der Repression des bürgerlichen Staates konfrontiert sind.

Solidaritätsbotschaft der Shramik Ekta Mahasangh, Pune, Indien

5. Juli 2026: Liebe Genossinnen und Genossen, Grüße vom Shramik Ekta Mahasangh, Pune, Indien. Im Namen von Shramik Ekta Mahasangh bekunden wir unsere uneingeschränkte Solidarität mit den Beschäftigten von Volkswagen, Audi, Mercedes, MAN, Porsche und allen Beschäftigten der Automobilindustrie, die gegen Stellenabbau, Werksschließungen und polizeiliche Repressionen kämpfen.

Solidaritätserklärung an die Verteiler des „Vorwärtsgangs“

Köln, den 5. Juli 2026: Ford-Kolleginnen und -Kollegen und Familien: Letzte Woche hat Audi/ VW mehrfach die Polizei gerufen, um gegen solidarische Menschen, gegen Leute von der MLPD, sogar gegen ehemalige Audi-Arbeiter in Rente am Werkstor vorzugehen. VW will 100.000 Arbeitsplätze vernichten und vier Werke schließen, darunter das Audi-Werk in Neckarsulm, was die ganze Region betrifft. Die Leute verteilten die Kollegenzeitung „Vorwärtsgang“, Flugblätter mit Informationen über diese Pläne. Sie stehen den Kolleginnen und Kollegen zur Seite im Kampf um ihre Arbeitsplätze.

Organisiert die Solidarität mit dem Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung und Polizeigewalt

4. Juli 2026: Liebe Mitstreiter*innen in der internationalen Automobilarbeiterkoordination, die Autoindustrie verschärft ihre Angriffe gegen die Automobilbelegschaften. VW will weltweit 100.000 Arbeitsplätze vernichten. Allein in Deutschland sollen vier Werke mit tausenden Beschäftigten geschlossen werden. Mercedes plant die Schließung eines Werks in Südafrika. Zwei Werke in China wurden bereits geschlossen. Der kapitalistische Konkurrenzkampf ist eine Vernichtungsschlacht die auf dem Rücken von uns Arbeitern ausgetragen werden soll.

‚Jetzt haben sie den Bogen überspannt‘

Mercedes, Bremen, 03.07.2026 Die Belegschaften von Mercedes werden vom Vorstand wie noch nie bisher angegriffen. Ihre Besitzstände sollen massiv gekürzt werden – 40 statt 35 Stunden Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich, Einmalzahlung in Höhe von 30% eines Monatslohnes gestrichen und weiteres, massiver Arbeitsplatzabbau bis hin zu Werksschließungen. Dies reiht sich ein in die Angriffe wie bei VW, Ford, Stellantis, Bosch usw.

Von 'Solidarität International'

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe Leute der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung, mit den umfassenden Angriffen auf Arbeitsplätze und Tarifbedingungen bei VW und Mercedes ist die internationale Solidarität herausgefordert. Solidarität International e.V. (SI) unterstützt diesen Gedanken gegen Standortdenken und Nationalismus. In diesem Sinne möchten wir uns mit den Automobilarbeiterinnen und -arbeitern und den Beschäftigten in der Zuliefererindustrie mit unserer Resolution solidarisieren (s. Anlage) mit solidarischen Grüßen, Armin Kolb, Sprecher SI

Protestaktion "BASTA an der Bastei!

Liebe Kolleginnen und Kollegen am 1. Juli fand in Köln um 17 Uhr die Protestaktion "BASTA an der Bastei!" am Rhein statt - alle DGB-Gewerkschaften Köln-Leverkusen hatten aufgerufen. "Basta" - "es reicht", trifft den Nerv vieler Menschen. Es muss sich was tun, so gehts nicht weiter. Da in manchen Betrieben auf Spätschicht gearbeitet wurde, fand sich in einer Abteilung eine kleine Gruppe zusammen, die um 17 Uhr einen Austausch mit den Kollegen bei der Aktion organisiert und dann gemeinsame kurze Erklärung verabschiedete, um die Gedanken zusammenzubringen:

Offensiv Bochum an unsere Kolleginnen und Kollegen bei VW und Mercedes : Wir stehen fest an eurer Seite - euer Kampf ist auch unser Kampf!

29. Juni 2026: Offensiv Bochum: An unsere Kolleginnen und Kollegen bei VW und Mercedes: Wir stehen fest an eurer Seite - euer Kampf ist auch unser Kampf! Kolleginnen und Kollegen, der Frontalangriff des VW-Vorstands zur Vernichtung von 100.000 Arbeitsplätzen und Schließung von vier Werken ist ein Angriff auf alle Arbeiter und Gewerkschafter in Deutschland und international. Das gleiche gilt für die Ankündigung der Mercedes-Kapitalisten, eine 40-Stundenwoche ohne Lohnausgleich durchsetzen zu wollen. Das alles, während die Bundesregierung im Auftrag der Monopolkonzerne massive Angriffe auf unsere seit Jahrzehnten erkämpften Lebens– und Arbeitsbedingungen plant!

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