„Rebellisch Mittagspause“ bei Mercedes Düsseldorf

Bei Mercedes-Benz Düsseldorf fand am 8.7.2026 eine selbstorganisierte Pausenversammlung in der neuen Reihe „Rebellische Mittagspause“ statt.

Ein Kollege stellte die Herausforderung vor, dass heute überall Kämpfe organisiert werden müssen – als Signal gegen den VW-Vorstand und sein Vorhaben, vier Werke zu schließen! Dass wir auch heute zusammen als Autobelegschaften markenübergreifend kämpfen sollten, diese Herausforderung wurde deutlich.


Der Gesamtbetriebsrat von Mercedes E. Lümali hat gestern in einem Videocall vor „Alleingängen“ gewarnt und darauf hingewiesen, dass zugleich etwas Gemeinsames vorbereitet wird. Aber morgen ist die Aufsichtsratssitzung bei VW und die Kollegen überzeugte, dass Abwarten der Tod ist…

 

Die Kollegen erklärten sich solidarisch, mehr noch, sie merken, dass es unser gemeinsamer Kampf ist, den wir als Klasse gegen die Monopole und gegen die Regierung führen müssen.


Deshalb berieten wir, wie wir das nächste Mal mehr werden, sprich, dass jeder einen Neuen gewinnt. Auch wurde beraten, dass wir gegen die Repression der Werkleitung vorgehen werden. Unsere Information beim Betriebsrat am 29. Juni, wo bei zwei Aktionen ca 500-600 Kollegen teilnahmen, hat sie als „unrechtmäßige Arbeitsniederlegung“ diffamiert.Sie will uns eine ganze Stunde Lohn abziehen, obwohl es real 15 Minuten nach den Pausen in die Arbeit ging.


VW- und Mercedes-Benz-Kollegen – gemeinsam kämpfen! Im Herzen sind wir vereint und streikbereit!

 

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