Kampf der Unterdrückung, Ausbeutung und Diskriminierung von Frauen weltweit!

1. März 2026: Aufruf der ICOG zum Internationalen Frauentag am 8. März 2026: Weltweit stehen immer mehr Menschen auf gegen Faschismus, Krieg, Abbau sozialer Errungenschaften und Ausbeutungsoffensive in den Betrieben. Viele Frauen beteiligten sich in den USA bei bitterer Kälte am Widerstand gegen die ICE-Terrorgruppen von Trumps Gnaden. Er musste sie abziehen. Gegen den Völkermord in Gaza durch die israelische Regierung demonstrierten in den letzten drei Jahren etwa 30 Millionen Menschen. Auch in den Betrieben und unter der Jugend nimmt der Protest gegen Entlassungen, prekäre Beschäftigung und für eine Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu.

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Frauen sind nicht zufällig vorne dran bei den Protesten. Sie sind in unserer Gesellschaft mit vielfältigen Formen der Unterdrückung, Ausbeutung und Entbehrung konfrontiert. Dies wird durch Katastrophen wie Kriege, Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Waldbrände, usw. noch verschlimmert. Diese führen oft zur Vertreibung von Menschen, Frauen und Kindern, die auf ihrer Flucht von einem Land zum nächsten mit den Herausforderungen der Migration konfrontiert sind und dem Hass des aufkommenden Faschismus, Rassismus, Vergewaltigungen und Gewalt ausgesetzt sind. Geschlechtsspezifische Gewalt und Morde nehmen in einigen Ländern, wie in Brasilien, wieder zu.

Selbst in Ländern, die stabil und frei von Kriegen erscheinen, sind Arbeiterinnen täglich an ihren Arbeitsplätzen der Ausbeutung durch das Monopolkapital ausgesetzt. Sie sind aufgrund ihres Geschlechts und oft auch aufgrund ihrer Hautfarbe besonders betroffen, entgegen allen modernen Arbeits- und Menschenrechtsgesetzen.

Frauen haben es schwer in verschiedenen Branchen einen Arbeitsplatz zu finden, da ihre männlichen Kollegen bevorzugt eingestellt werden. Selbst wenn sie eingestellt werden, kommen sie selten für Beförderungen in Frage und erhalten in der Regel von Beginn an deutlich geringere Löhne und Gehälter.

Die Internationale Automobilarbeiterkoordination hat auf ihrer jüngsten 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz im November 2025 in Pune, Indien, mehrere Resolutionen verabschiedet. Wir haben erklärt, die Ausbeutung und Diskriminierung, z.B. aufgrund des Geschlechts am Arbeitsplatz oder Sexismus, in jedem Konzern und Unternehmen zu bekämpfen, zu widerstehen und anzuprangern,

Auf der 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz in Pune wurde klar, dass es sich um einen organisierten Kampf handelt, der weltweit koordiniert wird, um nicht nur in unseren einzelnen Ländern mit kleinen Protesten und Demonstrationen zurück zu schlagen. Vielmehr müssen wir tatsächlich als internationale Kraft agieren. Frauen können wie auch alle Automobilarbeiter in diesen Kämpfen nicht alleine stehen, und daher haben wir uns weiter entschlossen, Teil der breiteren Kämpfe gegen Kriege, gegen Faschismus, Rassismus, Umweltzerstörung und die Gefahren eines Atomkrieges zu sein.

Wir sind uns voll und ganz bewusst, dass die Ursache all unseres Leidens einen gemeinsamen Ursprung im System des Kapitalismus und der Imperialisten hat. Wir meinen daher, dass die vollständige Freiheit und die vollständige Emanzipation der Frauen in der Überwindung und Niederlage des kapitalistischen Systems liegt.

Vorwärts zum Kampf gegen Imperialismus, Kapitalismus, Patriarchat, Krieg, Faschismus und die Zerstörung der Umwelt, vorwärts!

Vorwärts zum Kampf für gleiche Rechte und Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen!!!

Vorwärts zur vollständigen Emanzipation der Frauen, vorwärts!!!

 

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