Erfolgreiche gemeinsame Veranstaltung von IAC und DIDF-Nürnberg!

25. Februar 2026: Korrespondenz Nürnberg: Knapp 70 Teilnehmer kamen zur gemeinsamen Veranstaltung von DIDF-Nürnberg und der IAC-Trägergruppe unter dem Titel „Wie moderne Faschisten versuchen die Gewerkschaften zu zerschlagen und wie wir das verhindern“. Sowohl Kollegen aus mehreren Nürnberger und Erlanger Betrieben und Gewerkschaften, vor allem IG-Metall und VerDi, als auch Vertreter von verschiedenen Organisationen und Bewegungen waren vor Ort. In antifaschistischen Kreisen, wie „Oma’s gegen Rechts“ oder im „Bündnis-Nazistopp“, wurde für die Veranstaltung geworben.

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Nach einem kurzen Intro des befreundeten Liedermachers „Johnny“ und der Vorstellung von IAC und DIDF startete der spannende Vortrag der Kollegen aus Stuttgart. Gespannt lauschten die Zuhörer zur Geschichte der Entstehung von Zentrum, dem engen Netzwerk und Verbindung mit der AFD und den wichtigen Erfahrungen zur Auseinandersetzung im Betrieb. Der fundierte Vortrag legt anschaulich die grundsätzliche Bedeutung des Faschismus und wie er seine Methoden zu einem modernen Faschismus weiterentwickelt hat dar. In der anschließenden lebhaften Diskussion diskutieren wir:

→ Auch wenn die meisten Arbeiter kein Abitur haben sind sie nicht dumm und müssen nicht „geschockt“ werden. Dass einige Kollegen sich von der faschistischen Propaganda beeinflussen lassen, liegt vor allem an der großen Unzufriedenheit unter den Kollegen. Wenn wir richtig arbeiten, überzeugend argumentieren, ist das Denken veränderbar!

→ Wir müssen unterscheiden zwischen richtigen Vertretern der modernen faschistischen Ideologie und Kollegen, die davon beeinflusst sind. Mit den führenden Vertretern darf es keinen Handschlag geben und sie müssen isoliert werden. Dafür ist Überzeugungsarbeit, inhaltliche Aufklärung und Organisiertheit notwendig.

→ Gerade deshalb brauchen wir eine positive Gewerkschaftsarbeit, in der wir berechtigte Kritiken von Kollegen, z.B. an faulen Kompromissen, aufgreifen und sie dafür gewinnen, selbst aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen, die Gewerkschaften zu Kampforganisationen zu machen. Wir werben aktiv dafür Mitglied in den Gewerkschaften zu werden!

Die Veranstaltung lieferte wichtige Impulse und Anstöße, die Auseinandersetzung weiter zu treiben, besonders um die Frage, wie wir in diesen komplizierten Zeiten arbeiten müssen. Etliche Broschüren wechselten zum Ende der Veranstaltung den Besitzer und 130 € wurden für die Finanzierung der Veranstaltung gespendet.

Nach gut 2 Stunden ging die Veranstaltung in ein gemeinsames gemütliches und leckeres Essen über, wo noch viele Gespräche stattfanden und Kontakte geknüpft wurden.

Ein rundum gelungener Nachmittag!

 

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